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 Wohngebiet Tokio

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Terraku
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BeitragThema: Re: Wohngebiet Tokio   Di Jan 09 2018, 22:46

Nach kurzer Zeit ist Nell wieder da, mit zwei paar dieser kräftebannenden Handschellen. Sie springt von ihrem Pferd, und beeilt sich wieder das Haus zu betreten. "Hab welche", sagt sie nur kurz und wirft Hitoshi ein paar zu, damit er diese Kanjuro anlegen konnte, und sie selbst geht zu Shaya, welche an der Flurtreppe saß und nicht einmal versuchte, sich zu wehren, als Nell ihr die Handschellen anlegt.
Sie musste ihre Energie sparen, wenn sie jemals aus dieser Hölle entkommen wollte. Wenn sie ihre Schatten sowieso schon nicht benutzen konnte, und sie keinerlei Waffen hatte, dann musste sie sich einen anderen Plan überlegen. Inzwischen waren Shayas andere Wunden wieder auf gegangen, da sie inzwischen nicht einmal mehr genug Energie hatte, um ihr Blut kristallisieren zu lassen, und bald färbte sich ein Großteil ihrer Kleidung rot. Nell zieht Shaya hoch, und schiebt sie vor sich die Treppe hoch. "Wir bringen die beiden nach oben, und das Kind auch. Wir sperren sie in einem Zimmer oben ein, ich kümmere mich darum, alles zu verriegeln, damit sie auch ohne ihre Kräfte nicht entkommen können", sagt sie an Hitoshi gewandt und schiebt Shaya weiter vor sich her, um sie nach oben zu bringen. Shaya wendet sich einmal kurz an die beiden Entführer und fragt nur: "Wieso macht ihr sowas? Was bringt es euch, wenn ihr uns gefangen haltet? Ihr wisst genau, dass wir kein einziges Wort über die anderen verraten werden. Bringt euch das wirklich "Gerechtigkeit"? Eure ganze Gruppe wurde ausgelöscht, bis auf euch beide. Selbst wenn ihr uns tötet, und wenn ihr alle anderen töten könntet, was dann? Was bringt euch dieser ganze Scheiß?"
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Ryu Sakashita
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BeitragThema: Re: Wohngebiet Tokio   Di Jan 09 2018, 22:50

Hitoshi schweigt während er den gefesselten Kanjuro mit sich nach oben zieht und ihn in das Zimmer schmeißt. Er zückt daraufhin eine Zigarette und zündet diese an. Das Kind schreit immer lauter, und Hitoshi wird immer aggressiver. Nach einem Moment stürmt er die Treppen herunter und man hört klirren aus der Küche dringen. "Wo sind die Scheiß Messer! Ich stech das Scheißding jetzt ab! Ich halt das nicht mehr aus!" schreit er und sucht verzweifelt nach einem Messer.

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Terraku
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BeitragThema: Re: Wohngebiet Tokio   Di Jan 09 2018, 22:56

Als Shaya mit Kanjuro und dem Kind zusammen in dem Zimmer eingesperrt wird, und von draußen hört, dass Hitoshi kurz davor ist, das Kind zu töten, schaut sie zu dem Kind. "Hey Kleiner, wenn du noch weiter so herumschreist, dann bringt dieser Mann, der deine Eltern ermordet hat, auch dich um. Willst du das? Dann sei still! Er sucht in der Küche gerade nach einem Messer, um dich zu tören. Wenn du still bist, dann kommst du vielleicht nochmal davon!", warnt sie es in einem scharfen Tonfall und blickt es ernst an, um zu zeigen, dass sie es wirklich ernst meinte. "Das ist doch dein Haus, oder? Wenn du hier lebend raus willst, dann hilf uns. Du kennst dich hier am besten aus, du kannst uns vielleicht alle drei retten." Shaya spricht so leise, dass ihre Stimme nur innerhalb des Raumes deutlich zu hören war, und so niemand an der Tür lauschen konnte, um ihre Pläne zu hören.
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Ryu Sakashita
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BeitragThema: Re: Wohngebiet Tokio   Mi Jan 10 2018, 13:18

Das Kind schaut zu Shaya welche in einem ruhigen Ton spricht. Es versteht noch keine Sprache, es ist wenige Monate Alt dem Anschein nach. Das weinen wird langsam aber sicher ruhiger, als Hitoshi zur Tür hinein blickt. Er zischt einmal finster "Endlich Ruhe!" Und knallt die Tür hinter sich zu. Nun ist leicht hörbar wie er sich gegenüber in dem Zimmer in das Bett legt. Am nächsten Morgen wird Hitoshi wach und steigt hinab in die Eingangshalle. Überall ist Blut verteilt und die Leiche des Mannes und der seiner Frau liegen immer noch herum. "NELL!" Ruft er laut, während er Kaffee aufgießt. Sobald sie ebenfalls in die Küche kommt sagt er "Wir müssen aus Japan raus...Aber wie?" Fragt er und durchsucht den Kühlschrank nach etwas essbarem.

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BeitragThema: Re: Wohngebiet Tokio   Mi Jan 10 2018, 13:29

Als Nell am nächsten morgen in die Küche kommt und Hitoshis Frage hört, denkt sie kurz nach. "Mit meinem Pferd können wir bereits relativ schnell eine ziemlich weite Strecke zurück legen. Wir könnten den nächsten Hafen aufsuchen und ein Schiff nehmen, in irgendein anderes Land. Die eisernen Lande sind immer noch meine Heimat, da kenne ich mich bestens aus", antwortet sie. "Was willst du denn jetzt mit den beiden machen? Willst du sie hier lassen? Wir könnten immer noch einen Versuch starten, irgendwelche Informationen aus ihnen heraus zu bekommen. Ich gehe davon aus, dass Shaya keinen Ton von sich geben wird, nicht einmal, wenn wir ihren Verbündeten töten würden, aber wie wäre es anders herum? Selbst wenn wir dadurch keine Informationen bekommen, so würden wir wenigstens einen ihrer stärksten Kämpfer töten. So oder so ist es nur ein Gewinn für uns, wenn auch nur ein kleiner", schlägt sie schließlich vor, während sie anfängt, die Leichen der beiden Menschen vorsichtig in den Garten zu bringen, um sie dort wenigstens zu begraben.
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BeitragThema: Re: Wohngebiet Tokio   Mi Jan 10 2018, 14:20

"Scheiß aufs Begraben." Sagt er und schlägt Nell die Leichen aus der Hand. "Wir sind nicht hier um guter Bürger zu spielen. Will man Gerechtigkeit...muss man bereit sein Opfer zu geben. Gerechtigkeit erreichen wir in dieser.... ekel erregenden Welt nur durch die Opfer die wir und die generelle Gemeinde gibt." Sagt er und tritt in Richtung der Treppe um zu ihren Gefangenen zu gelangen. "Wir töten Shaya. Sagt Kanjuro nichts, töten wir ihn auch. Wir lassen Shayas Leiche verschwinden, und händigen ihnen Kanjuros Leiche als Exempel aus. Wir zerreißen ihn, als hätten Shayas Schatten in aufs brutalste getötet. Sie werden denken es war Shaya. Während sie  bereits unter der Erde liegt." Sagt er kalt und schreitet die Treppen hinauf, und öffnet die Tür zu dem Raum in dem ihre beiden Gefangenen sind. Sein Gesicht ist kalt, und sämtliche Emotionen sind ihm entzogen. Er schreitet stumm hinter Shayas Körper und hält ihr eine Rasierklinge an den Hals. Er blickt kalt in Kanjuros Augen. Er spricht nicht. Die Temperatur in dem Raum sinkt innerhalb weniger Sekunden. Kanjuro fängt an schwer zu atmen als er Shaya anblickt. "Ne....Nein....Tu das nicht." Sagt er

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BeitragThema: Re: Wohngebiet Tokio   Mi Jan 10 2018, 14:28

Shaya verzieht keine Miene, als sie eine Rasierklinge an den Hals gehalten bekommt. Normalerweise wäre es Hitoshi nicht möglich, sie mit einer solchen Klinge aufzuschlitzen, aber in ihrem momentanen Zustand war es ihr nicht mehr möglich, ihr Blut kristallisieren zu lassen. Das Gift hatte ihr zu sehr zugesetzt, und sie hatte kaum noch Energie, um ihre Fähigkeiten einzusetzen. "Glaubst du wirklich, es ist das richtige, uns zu töten?", fragt sie in einem ruhigen Tonfall. Es war fast so, als hätte sie nicht einmal Angst davor, getötet zu werden. Nach ihrer Frage blickt sie mit ernstem Blick zu Kanjuro. "Egal, was er mit mir macht, du sagst kein Wort. Wenn du ihnen doch alles verrätst, was sie wissen wollen, dann wäre mein Tod umsonst. Du musst irgendwie entkommen, und den anderen berichten, was hier passiert ist. Wenn ich dafür sterben muss, und wenigstens du entkommst, dann war es mir das schon wert." Shayas Blick verrät, dass sie es wirklich ernst meinte. Nicht einmal ein Funken von Angst war in ihren Augen zu erkennen. Sie wusste nicht, ob Hitoshi sie wirklich eiskalt umbringen würde, oder ob sie vielleicht doch in letzter Sekunde noch ein Ass im Ärmel fand, aber egal was passierte, sie musste dafür sorgen das wenigstens Kanjuro entkommen konnte.
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BeitragThema: Re: Wohngebiet Tokio   Mi Jan 10 2018, 14:39

Ohne mit der Wimper zu zucken, zieht Hitoshi die Rasierklinge einmal über Shayas Hals, woraufhin ihr gurgelnd Blut aus dem Hals spritzt, welches sogar Kanjuro erreicht welcher gegenüber von ihr liegt. Hitoshi drückt ihren Kopf nach unten, so, dass das Blut frei herauslaufen kann. "Das wars....Dämonin." Sagt er, und schlendert langsam auf Kanjuro zu welcher tief und schwer atmet. Das Blut was seinen Körper berührt ist das einer Verbündeten. Die warme Flüssigkeit auf ihm füllt seine Gedanken, bis er nicht mehr klar nach vorne schauen kann und seine Sicht sich dreht. "Ahhh.....Haaa...." Unfähig zu reden zuckt er leicht als Hitoshi an ihm vorbeiläuft. Dieser leckt die Rasierklinge ab. "Nun zu dir...." Er legt ihm die Klinge an den Hals und fragt ihn "Magst du uns nicht doch lieber von deinem lieben Bruder erzählen?" Fragt er. Doch Kanjuro spuckt trotz seiner Verstörtheit ihm nur in das Gesicht. "Was eine Schande." Flüstert Hitoshi und wollte gerade Kanjuro die Kehle ebenfalls durchschneiden.

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BeitragThema: Re: Wohngebiet Tokio   Mi Jan 10 2018, 15:01

Shaya fällt auf alle Viere, als Hitoshi ihr die Kehle aufschneidet, und sie hat den Kopf zum Boden gerichtet, als sie sieht, wie Blut aus ihrem Hals auf den Boden fließt. Noch war sie bei Bewusstsein, aber sie konnte nicht mehr sprechen, nicht mehr atmen. Der Blutverlust würde sie in wenigen Momenten umbringen, da war sie sich sicher. Shaya blickt ein letztes mal nach oben, um zu sehen, dass Hitoshi jeden Moment Kanjuro ebenfalls so umbringen würde, wie er sie umgebracht hatte. Shaya kann sich nicht länger bei Bewusstsein halten, und bricht zusammen. Ihr Blickfeld färbt sich schwarz, und sie merkt, dass ihr Körper beginnt, kalt zu werden, und der Schmerz ihrer Wunden und gebrochener Knochen lässt nach. Das war kein gutes Zeichen. Sie war dabei zu sterben, und sie konnte nichts mehr dagegen machen. //Ich kann ihn nicht sterben lassen. Ich will nicht noch einmal, das jemand durch meine Schuld stirbt.// denkt sie sich, und das schwarze vor ihren Augen verschwindet langsam, und sie kann wieder mehr sehen. Etwas verwundert darüber bewegt Shaya ihren Körper, und schafft es, sich wieder hinzuknien. Sie war nicht tot, sie war immer noch am Leben, und konnte vor sich das erschrockene Gesicht von Kanjuro sehen. Verwundert fasst sie sich mit einer Hand an den Hals, und als sie auf ihre Handfläche blickt, sieht sie schwarzes Blut. Schwarzes Blut, was eigentlich nur reinrassige Dämonen besaßen, floss aus ihren Wunden, und ihre Schatten begannen, unkontrolliert um sie herum zu wabern.
Nell kommt gerade die Treppen wieder hoch, als sie spürt, dass im Zimmer dort oben irgendetwas nicht stimmte. Shayas Lebensenergie war kurz erloschen, doch danach wieder stärker aufgeflammt als vorher. Nell betritt das Zimmer, nur um erschrocken zu Shaya zu blicken. "Hitoshi, raus aus dem Zimmer! Schnell!", ruft sie, packt Hitoshi am Arm und zieht ihn ruckartig aus dem Zimmer, bevor sich Shayas Schatten blitzschnell ausbreiten und das gesamte Zimmer mitsamt Kanjuro und dem Kind einhüllen. Nell hatte Hitoshi im letzten Moment aus dem Zimmer zerren können. Als sie sich den Schatten nähert, die sich so dick materialisiert hatten, dass sie nicht mehr durch sie hindurch schauen konnte, und diese berührt, merkt sie sofort, wie diese ihr ins Fleisch schneiden. Die Schatten waren messerscharf, und ließen niemanden hindurch.
Im inneren der Schatten sitzt Shaya, immer noch etwas verwundert, und schaut sich um. "Was passiert hier...?", murmelt sie und blick zu Kanjuro. Die Schatten im Zimmer schossen unkontrolliert durch den Raum, sie schnitten Kanjuro manchmal leicht, aber ansonsten fügten sie ihm nichts zu.
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BeitragThema: Re: Wohngebiet Tokio   Mi Jan 10 2018, 15:05

"Scheiße was ist das denn?!" Ruft Hitoshi und schlägt gegen die Wand." Verdammt nochmal! Warum muss mir jeder in den Weg kommen!" Schreit er und beeilt sich mit Nell die Treppen herunter. "Was tun wir? Oder eher....was passiert dort oben? Ich verstehe es nicht...."

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BeitragThema: Re: Wohngebiet Tokio   Mi Jan 10 2018, 15:17

Shaya blickt weiterhin verwundert das Szenario an, was sich gerade vor ihr abspielte. Sie konnte ihre Schatten nicht kontrollieren, egal wie sehr sie es versuchte, ihr Körper war taub, sie spürte keinen Schmerz. Aber sie war nicht tot. Kurz bevor sie starb, war irgendetwas in ihr aufgeflammt, und hatte sie davor bewahrt zu sterben. Die Wunde an ihrem Hals hatte aufgehört zu bluten, schwarze Kristalle bildeten sich aus ihrem Blut und verhinderten, dass sie verblutete. Shayas Aura war anders als sonst, sie hatte nichts menschliches mehr an sich. Und etwas, dass Shaya nicht sehen konnte, weil es hinter ihr in ihrer Aura aufflimmerte, aber Kanjuro, da er ihr gegenüber saß. Es sah aus wie eine Grimasse, eine dämonische Fratze, und diese griff nach Shaya und versuchte sie einzuhüllen, doch verschwand wieder, da Shaya nicht mehr genug Kraft hatte, um die ganzen Schatten noch lange genug aufrecht zu halten. Die Schatten jagten immer noch wild durch den Raum, zerfetzten die Möbel und zerstörten die Fenster, die Nell mit Brettern verriegelt hatte, und die Bretter davor ebenfalls. Außerdem zerstörten ihre Schatten die Handschellen der beiden, zerrissen sie in mehrere Teile, und wurden dadurch für den Moment sogar noch stärker, da Shayas Kraft nicht mehr gebannt wurde. Shaya blickt zum Fenster, wo die Sonnenstrahlen hindurch schienen, und dann zu Kanjuro. "Das ist unsere Chance, lass uns abhauen, bevor die Schatten verschwinden und die beiden wieder hindurch lassen!", sagt sie und steht auf, um zum Fenster zu laufen. Da sie den Schmerz ihres gebrochenen Beines noch nicht spürte, trat sie unbewusst auch ganz normal auf. Sie klettert auf den Fenstersims und blickt zurück zu Kanjuro. "Komm schon, das ist unsere einzige Chance. Nimm das Kind mit, wir können es nicht alleine hier zurück lassen bei diesen Verrückten." Die Schatten wurden langsam schwächer, und Shaya sah man die Erschöpfung sichtlich an. Sie atmete schwer, und ihr Körper fing an vor Anstrengung leicht zu zittern. Die beiden hatten nicht viel Zeit, bevor Shayas schützende Schatten sich auflösen würden.
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BeitragThema: Re: Wohngebiet Tokio   Mi Jan 10 2018, 15:57

Kanjuro folgt Shaya auf den Schritt und versucht sich durchzukämpfen trotzdem er so angeschlagen ist von dem Kampf und seinen Verletzungen irgendwie hat er es sogar geschafft das Kind mit sich zu nehmen und zusammen mit Shaya durch das Fenster zu entkommen. Er selbst war zu dem Zeitpunkt mehr Hülle als Mensch. Er hatte gerade gesehen wie eine Verbündete vor seinen Augen starb und ihr Blut ihn bedeckte, und er entkam demselben Schicksal um Haaresbreite. Er stolpert einmal und fällt fast hin nachdem die beiden fliehen, doch er kann sich halten.

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BeitragThema: Re: Wohngebiet Tokio   Mi Jan 10 2018, 16:06

"Schnell, wir müssen abhauen, bevor die beiden mitbekommen, dass wir entkommen sind", sagt Shaya hastig und zieht Kanjuro teilweise hinter sich her. Langsam ließ das Taubheitsgefühl nach, und sie spürte wieder die Schmerzen ihrer Wunden und von ihrem gebrochenen Bein. Als sie nach hinten zu dem Fenster schaut, sieht sie auch, dass die Schatten im dem Raum immer schwächer werden. Shaya war immer noch völlig benommen von dem Ereignis und ihrem beinahe Tod, doch sie läuft weiter, und versucht trotz ihres gebrochenen Beines relativ schnell voran zu kommen. "Wir müssen erst einmal hier weg, sodass sie uns nicht mehr finden können, und dann müssen wir zu den anderen...", keucht sie außer Atem, als sie Kanjuro ein Zeichen gibt, dass sie eine kurze Verschnaufpause braucht, als die beiden endlich außer Reichweite des Hauses sind. Die schwarzen Kristalle an ihren Wunden bröckeln ab, und normales, rotes Blut tropft wieder aus diesen, als wäre nie etwas gewesen.

Als die Schatten in dem Raum sich langsam aber sicher auflösen, und Nell einen Blick hinein werfen kann, sieht sie, dass die beiden durch das zerstörte Fenster entkommen konnten. Der ganze Raum glich einem Schlachtfeld, sämtliche Möbel waren zerstört, die Tapete wies tiefe Kratzer auf, und der Teppich war teilweise komplett zerfetzt worden. "Verdammt, sie sind abgehauen!", ruft Nell wütend und blickt zu Hitoshi. "Was zur Hölle war das? Diese Shaya hatte plötzlich eine komplett dämonische Aura, als die Schatten sich ausbreiteten. Irgendetwas stimmt mit ihr ganz und gar nicht!"
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BeitragThema: Re: Wohngebiet Tokio   Mi Jan 10 2018, 16:40

"SCHEIßE!" Schreit Hitoshi laut und tritt auf die Leiche des Mannes ein welcher in der Eingangshalle noch liegt. "Wir müssen sie suchen! Komm schnell!" Ruft er und sprintet aus der Haustür heraus. "Wir teilen uns auf. Weit können sie nicht sein. Und geschwächt sind sie obendrein ebenfalls." Sagt er, und die beiden teilen sich so auf das sie unabhängig von einander das gesamte Wohngebiet durchwühlen. 

Kanjuro folgt weiterhin Shaya, ohne nach vorne zu gucken. Er blickt ständig zu Boden und bewegt sich mehr schlecht als Recht voran, stolpert hier und da wieder, und hat sich generell nicht unter Kontrolle.

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BeitragThema: Re: Wohngebiet Tokio   Mi Jan 10 2018, 16:47

Shaya bemerkt, dass Kanjuro irgendwie nicht er selbst war, und geht zu ihm, und legt ihm eine Hand auf die Schulter. "Ich bin selbst verwirrt über diese ganze Sache. Ich war wohl kurz tot, das kann ich nicht verleugnen, aber du siehst, ich lebe, ich kann es zwar selbst nicht ganz glauben, aber irgendwie bin ich noch am leben. Also versuch dich wieder etwas einzukriegen, ok?", sagt sie in einem für sie seltenen fürsorglichen und besorgtem Tonfall. "Nur tu mir einen Gefallen: Sag niemandem etwas davon, was vorhin mit mir passiert ist, ok? Irgendetwas in mir hat mich vor dem Tod bewahrt... irgendetwas, was ich nicht selbst bin... oder vielleicht doch, ich weiß es nicht. Aber bevor ich nicht weiß, was da passiert ist, will ich niemandem davon erzählen und in Sorge versetzen. Behalt es bitte für dich ok? Das ist alles, was ich von dir möchte." Shaya geht langsam weiter, und passt immer wieder auf, dass Kanjuro ihr auch folgte, und passt auf das er nicht so oft stolperte. Ihr Bein schmerzte wie verrückt, aber sie schob die Schmerzen beiseite, ihr einziges Ziel war momentan einfach nur, zurück zum Hauptquartier zu finden. Hinter sich spürt sie bereits, dass Hitoshi das Haus verlassen hatte, und wahrscheinlich nach ihnen suchte. Nell konnte sie nicht spüren, aber sie würde wahrscheinlich mit ihrer Fähigkeit ebenfalls nach den beiden suchen. Sie mussten sich beeilen, wenn sie nicht noch einmal geschnappt werden wollten.
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